Liste aller Veröffentlichungen zu “Ghost in the Shell”

In Vorbereitung auf eine Episode zu “Ghost in the Shell” habe ich eine Liste aller Veröffentlichungen zum Thema gemacht, also Filme, Manga, Serien.

TitelVeröffentlichungsjahr Spielt im Jahr
Ghost in the Shell: Arise (1-4)20132027
Ghost in the Shell: Arise (5: Pyrophoric Cult)20132027
Ghost in the Shell: The New Movie20152027
Ghost in the Shell (Anime)19952029
Ghost in the Shell (Movie)20172029
Ghost in the Shell (Manga)1989 - 19912029
Ghost in the Shell 1.5 Human-Error Processor (Manga)20032029
Ghost in the Shell 2 - Man-Machine Interface (Manga)19972029
Ghost in the Shell: Stand Alone Complex20022030
Ghost in the Shell: S.A.C. 2nd GIG20042032
Ghost in the Shell 2: Innocence20042032
Ghost in the Shell: Stand Alone Complex − Solid State Society20062034
Ghost in the Shell: SAC_204520202045

Top Five: die bösesten der Bösen in Literatur und Film

HomelanderHomelander
Erik KillmongerWalter White a.k.a. Heisenberg
Thanos Polystom
Dolores UmbridgeAgent Smith
GeistJoker
Die bösesten Figuren aller Zeiten
im Ranking von Platz 1 bis Platz 5
(links: Soenkes Liste, rechts: Jürgens Liste)

Das Ranking wird erläutert in der
ReWrite Episode zu The Boys (Staffel 1&2)

Podcast-Thema: Andere Science-Fiction Themen

  • Science-Fiction in der DDR
  • Angela und Karlheinz Steinmüller – Pulaster
  • Curt Letsche – Verleumdung eines Sterns
  • Alfred Leman, Hans Taubert – Das Gastgeschenk der Transsolaren
  • Günther Krupkat – Nabou
  • Gerhard Branstner – Die Reise zum Stern der Beschwingten
  • Gert Prokop – Wer stiehlt schon Unterschenkel?
  • Phänomen Outsider Science-Fiction
  • Punk Science-Fiction

Podcast-Thema: Ursula K LeGuin

Ursula Kroeber war die Tochter der Schriftstellerin und Anthropologin Theodora Kroeber, Autorin von Ishi in Two Worlds, der Biografie des letzten Überlebenden der Yahi-Indianer, und des Professors für Anthropologie Alfred Louis Kroeber. Väterlicherseits stammte die Familie aus Kröbern in Thüringen. Die Vorfahren der Mutter, deren Geburtsname Kracaw war, waren Anfang des 19. Jahrhunderts eingewandert.[2] Während der Schulzeit wohnte die Familie in der Nähe des Campus der University of California in Berkeley, wo Kroeber die Berkeley High School besuchte. In den Sommermonaten aber wohnte man in Kishamish, einem Besitz der Familie im Napa Valley.[3]

Sie begann schon früh zu schreiben. In einem ihrer wenigen autobiographischen Essays schreibt sie über den Eindruck, den Lord Dunsanys A Dreamer’s Tale auf die kindliche Leserin machte, wie sie mit acht Jahren ihre erste Geschichte schrieb von einem Mann, der von übelwollenden Elfen verfolgt wird, und wie sie mit 11 Jahren eine erste Zeitreisegeschichte an Amazing Stories sandte, die abgelehnt wurde. Sie las viel, es gab ein Haus voller Bücher und eine gute öffentliche Bibliothek, Science-Fiction las sie aber für lange Zeit nicht mehr – „I was busy with Tolstoy and things“, außerdem gab es immer nur die Geschichten von den Raumschiffkapitänen mit kantigen Gesichtern und seltsamen Waffen, es war die goldene Zeit der Space Operas – erst 1960 oder 1961 auf Anregung eines Freundes eine Erzählung von Cordwainer Smith, die sie davon überzeugte, dass man es machen könne, das heißt, dass es Science-Fiction von Interesse gibt und dass man dergleichen auch schreiben könnte.[4]

Zunächst kamen aber Schule und Studium. Nach der High School ging Kroeber an die Ostküste und studierte Literatur am Radcliffe College in Cambridge, wo sie 1951 den Bachelor machte[5] und mit einer Mitgliedschaft bei Phi Beta Kappa ausgezeichnet wurde. Anschließend setzte sie ihre Studien der italienischen und französischen Renaissance an der Columbia University in New York fort, wo sie Faculty Fellow war und mit einer Arbeit über Pierre de Ronsard 1952 mit dem Master abschloss.[6] Den Hintergrund der mediterranen Renaissance-Welt verwendete sie später in ihren Geschichten aus Orsinien und in Malafrena. Mehrere Fulbright-Stipendien erlaubten ihr Forschungsaufenthalte in Paris (1953–1954) und London (1968–69 und 1975–76). In Frankreich lernte sie 1953 ihren späteren Ehemann kennen, den Professor für Geschichte Charles A. Le Guin. Im Dezember 1953 heirateten Kroeber und Le Guin. Mit ihrem Mann hatte sie zwei Töchter (geb. 1957 und 1959) und einen Sohn (geb. 1964).

Le Guin unterrichtete in den folgenden Jahren Französisch an der Mercer University in Macon, Georgia, und an der University of Idaho in Moscow. 1955 war sie Department Secretary (stellvertretender Fachbereichsleiter) an der Emory University in Atlanta. Die Familie ließ sich schließlich 1958 an der Westküste in Portland, Oregon nieder, wo ihr Mann an der Portland State University unterrichtete und Le Guin bis zu ihrem Tod hauptsächlich lebte. In den Sommermonaten verbrachten sie aber immer wieder Zeit im Napa Valley.

Im September 1962 erschien eine erste Erzählung, April in Paris, in dem SF-Magazin Fantastic Stories of Imagination. Seither lebte sie als Schriftstellerin in Portland (Oregon). Ihr erster Roman, Rocannon’s World , erschien 1966. Die folgenden Jahre bis 1974 waren die schriftstellerisch produktivsten, in denen die meisten der bekanntesten Werke, vor allem der Großteil der Romane aus den Hainish- und Erdsee-Zyklen erschienen. Bald schon folgte auch Anerkennung, sie gewann Preise, ihre Bücher wurden enthusiastisch besprochen und ihre Kurzgeschichten fanden den Weg in wichtige Anthologien.
Le Guin mit Harlan Ellison auf der Westcon 1984

Neben ihren belletristischen Werken verfasste sie eine Reihe von literaturkritischen und theoretischen Arbeiten und war immer wieder Dozentin in Lehrveranstaltungen und Workshops für kreatives Schreiben, unter anderem an der Pacific University, Forest Grove, Oregon (1971), University of Washington, Seattle (1971–1973), Portland State University, Oregon (1974, 1977, 1979), in Melbourne, Australien (1975), an der University of Reading in England (1976), der Indiana Writers Conference in Bloomington (1978, 1983), am Beloit College (1991–1992), an der University of California in San Diego (1979) und über viele Jahre hin an der Portland State University.

Im Januar 2018 starb Le Guin im Alter von 88 Jahren in ihrem Heim in Portland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_K._Le_Guin

Podcast-Thema: Stanisław Lem

Stanisław Herman Lem (12. September 1921 in Lemberg, damals Polen; † 27. März 2006 in Krakau) war ein polnischer Philosoph, Essayist und Science-FictionAutor. Lems Werke wurden in 57 Sprachen übersetzt und insgesamt mehr als 45 Millionen Mal verkauft. Er gehört zu den meistgelesenen Science-Fiction-Autoren, wobei er sich selbst wegen der Vielschichtigkeit seines Wirkens nicht so bezeichnen mochte. Aufgrund der zahlreichen Wortspiele und Wortschöpfungen gelten seine Werke als schwierig zu übersetzen.Lem gilt als brillanter Visionär und Utopist, der zahlreiche komplexe Technologien Jahrzehnte vor ihrer tatsächlichen Entwicklung erdachte. So schrieb er bereits in den 1960er und 1970er Jahren über Themen wie Nanotechnologie, Neuronale Netze und Virtuelle Realität. Ein wiederkehrendes Thema sind philosophische und ethische Aspekte und Probleme technischer Entwicklungen, wie etwa der künstlichen Intelligenz, menschenähnlicher Roboter oder der Gentechnik. In zahlreichen seiner Werke setzte er Satire und humoristische Mittel ein, wobei er oft hintergründig das auf Technikgläubigkeit und Wissenschaft beruhende menschliche Überlegenheitsdenken als Hybris entlarvte. Einige seiner Werke tragen auch düstere und pessimistische Züge in Bezug auf die langfristige Überlebensfähigkeit der Menschheit. Häufig thematisierte er Kommunikationsversuche von Menschen mit außerirdischen Intelligenzen, die er etwa in einem seiner bekanntesten Romane, Solaris, als großes Scheitern verarbeitete. In den 2000er Jahren wurde der vielseitig gebildete Lem zum Kritiker des – von ihm teilweise vorhergesagten – Internets und der Informationsgesellschaft, weil diese die Nutzer zu „Informationsnomaden“ machten, die nur „zusammenhangslos von Stimulus zu Stimulus hüpfen“ würden. Die allgemeine Steigerung der technischen Leistung gehe „paradoxerweise mit einem Verfall der Fantasie und Intelligenz der Menschen einher.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Stanis%C5%82aw_Lem

Podcast-Thema: Meisterwerke(?) der Science-Fiction

  • Welt am Draht (Film von 1973)
  • Zardoz (Film von 1974)
  • Nirvana – Die Zukunft Ist Ein Spiel (Film von 1997)
  • Dark City (Film von 1998)
  • eXistenZ (Film von 1999)
  • The 13th Floor (Film von 1999)
  • Der Krieg mit den Molchen (Roman von Karel Čapek aus dem Jahr 1936)
  • R.U.R. (Rossumovi Universální Roboti) (Drama von Karel Čapek aus dem Jahr 1922)
  • Vanilla Sky (Film von 2001), Virtual Nightmare – Open Your Eyes (Film von 1997)
  • Outer Limits (TV-Serie von 1995)
  • Philip K. Dick’s Electric Dreams (TV-Serie von 1998)
  • Herrscher der Zeit (Film von 1982)
  • Hard to Be a God (Film von 2013)
  • Moon (Film von 2009)
  • Event Horizon (Film von 1997)
  • Soylent green (Film von 1973)
  • Silent Running (Film von 1972)
  • Equilibrium (Film von 2002)
  • Dark Star (Film von 1974)
  • Gattaca (Film von 1997)
  • High-Rise (Film von 2015)
  • Upgrade (Film von 2019)
  • Brave New World (Film von 1980)
  • Frequently Asked Questions About Time Travel (Film von 2009)
  • Predestination (Film von 2014)
  • Lifepod (Film von 1993)
  • The Guyver (Film von 1991)
  • The Guyver II (Film von 1994)
  • Frank Herbert’s Whipping Star (Roman von 1970)
  • Johnny Mnemonic (Film von 1995)
  • Strange Days (Film von 1995)
  • Upgrade (Film von 2018)
  • Ex Machina (Film von 2015)
  • What Happened to Monday? (Film von 2017)
  • Archive (Flim von 2020)